Der Holunder begleitet den Menschen schon seit Anbeginn und es heißt nicht umsonst – „man soll vor jeden Holler den Hut ziehen“, so wertvoll ist er. Ob Blüte oder die Beeren verwendet werden, es tut uns gut. Die Holunderbeeren gehören, botanisch gesehen, nicht zu den Beeren, sondern sind eine Steinfrucht. Alle roten, blauen, violetten Früchte/ Blüten, so auch der Holler, enthalten Anthocyane, das sind Pflanzenfarbstoffe, diese wirken antioxidativ, binden freie Radikale und schützen unsere Körperzellen.
Mit Ja! Natürlich Produkten schmeckt's am besten!
Zutaten
für
4
Personen
500
g
Hollerbeeren (abgerebelt, ohne Stängel)
100
g
Bio-Rohrohrzucker
0.5
l
Wasser
1
Zimtrinde
5
Gewürznelken
1
Pkg.
Vanillezucker
250
g
1
Bio-Apfel
1
Pkg.
Vanille-Puddingpulver
1
Die Holunderbeeren abrebeln und die feinen Stängel abzupfen. Eine mühselige Arbeit, aber sie lohnt sich.
2
Die Holunderbeeren, den Zucker und Wasser zum Kochen bringen und eine halbe Stunde leicht köcheln.
3
Zwetschgen entsteinen und schneiden, den Apfel schälen und schneiden.
4
Die Zwetschgen, den Apfel, die Zimtrinde, die Nelken und den Vanillezucker dazugeben und wieder ca. 1/2 Stunde köcheln lassen. Immer wieder umrühren!
5
Das Puddingpulver mit Wasser anrühren und zum Holler geben. Gut einköcheln lassen und genießen.
Guten Appetit!
Holunderbeere
Achtung!
Holunderbeeren NIE im rohen Zustand verzehren, sie sind unverträglich. In alten Kochrezepten kann man lesen, dass das Gericht mindestens eineinhalb Stunden gekocht wird. Dabei sollte auch das Fenster einen Spalt offen stehen, damit der „Hollergeist“ beim Fenster raus kann. Tatsache ist, dass dadurch das problematische Blausäureglycosid Sambunigrin, das in den Beeren enthalten ist, ordentlich zerstört wird.
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